Thurgau will Antworten zum Fluglärm

Fluglärm – Häberli hakt beim Bundesrat nach


Die Diskussion um die Verteilung des Fluglärms wird nicht leiser. Die Thurgauer Ständerätin Brigitte Häberli reicht nun in der laufenden Frühjahrssession im Bundeshaus eine Interpellation «Fluglärmbelastung im Osten des Flughafens Zürich» ein. Darin will die CVP-Ständerätin vom Bundesrat wissen, was dieser nebst einer besseren Verteilung des Fluglärms noch vom Vorschlag lärmarmer Gleitanflüge auf den Flughafen Zürich hält und wie er zu höheren Anflugrouten zwecks Lärmreduktion am Boden steht.


In ihrer Interpellation bemängelt Ständerätin Häberli einmal mehr, dass der Luftraum um Zürich ungleichmässig genutzt wird und dabei der Süden des Flughafens weitgehend von An- und Abflugverkehr verschont bleibe. Im September 2013 reichte Häberli bereits ein entsprechendes Postulat ein. Darin fordert sie den Bundesrat auf, Lösungen zu einer fairen Fluglärmverteilung rund um den Flughafen Zürich aufzuzeigen. Der Bericht dazu ist noch ausstehend. «Ich habe noch nichts gehört», sagt Häberli auf die Frage, wann sie mit dem bundesrätlichen Bericht rechne.

 
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