Bildung

Bildung ist ein Erfolgsgarant für die Schweiz. Das soll so bleiben. Auch die Berufsbildung verdient Anerkennung. Vor gegenseitigem Ausspielen sei gewarnt.

Unser Bildungssystem zählt zu den erfolgreichsten der Welt. Wir bieten hervorragende Grundschulen, Volksschulen, Mittelschulen, Berufsschulen, Gymnasien und Hochschulen an. Dabei teilen wir die Aufgaben zwischen dem Bund und den Kantonen konsequent auf. Entscheidend bleibt, dass die Koordination gelingt und dass niemand das Eine gegen das Andere ausspielt – etwa die Berufsbildung gegen die Hochschule.

Es ist sehr erfreulich, dass die Berufsbildung zusehends an Akzeptanz gewinnt. Dabei kann ich auf eigene Erfahrungen bauen: Mit meiner soliden kaufmännischen Ausbildung kann ich im Ständerat auf Augenhöhe mitmachen, und niemand hat Vorbehalte, weil ich keinen akademischen Abschluss vorweisen kann.

Wir haben hervorragende Leute in der Berufsbildung. Sie weisen unseren Lernenden den Weg. Schade nur, dass viele Staaten unser Berufsbildungssystem nicht kennen. Wir müssen daher besser vermitteln, dass sich bei uns ein Lernender nach einer mehrjährigen Lehre mit einem Abiturienten oder sogar einem Ingenieur in Italien messen kann. Beispielsweise ein Polymechaniker, der sich sowohl in komplizierter IT bei CNC-Maschinen auskennt und auch mathematisch imstande ist, komplizierte Berechnungen durchzuführen.

Insgesamt bin ich stolz auf unser Bildungswesen. Die Kantone arbeiten immer intensiver zusammen und sind auch bereit, gemeinsame Eckwerte festzulegen. Etwa beim „Lehrplan 21“, den man in der Romandie bereits umgesetzt hat und wo die Deutschschweiz noch etwas hinterher hinkt.

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