Energiepolitik

Die Energiewende ist eine der grössten Herausforderungen in der über 100jährigen Geschichte der Energieerzeugung. Sie verlangt Geduld und Augenmass.

In der Energiepolitik bahnt sich ein radikaler Wandel an: Wir wollen eine Wende hin zu erneuerbaren Energien. Das wird ein steiniger Weg, auf dem wir auch mit Rückfällen rechnen müssen. Inzwischen spüre ich, dass immer mehr Menschen die Möglichkeiten und Chancen erkennen – trotz kritischer Stimmen, die es auch braucht. Denn am Anfang dieser Wende steht die Frage: Haben wir in den nächsten Jahren die Möglichkeit, neue AKW zu bauen – sprich: Wird die Bevölkerung dazu Ja sagen. Ich glaube nicht, dass sie zustimmen wird. Also sind wird gefordert, darüber zu diskutieren, wie wir in Zukunft unseren Strom produzieren können, so dass er immer noch ausreichend, sicher, bezahlbar und umweltschonend zur Verfügung steht. Unsere Energieministerin legt mit Überzeugung dar, dass der Umstieg möglich ist. Sie betont aber gleichzeitig, dass dies nicht von heute auf morgen möglich sein wird. Darum heisst es auch „Energiewende 2050“.

Ich bin allerdings auch dafür, dass unsere Kernkraftwerke so lange am Netz bleiben, als sie nachweisbar sicher sind. Das verschafft uns jene Zeit, die wir für eine intensive Energieforschung benötigen. Die Energiewende stellt auch eine grosse Chance dar – mithin eine wirtschaftliche im Zeichen neuer Arbeitsplätze und neuer Ausrichtungen. Allein im Sanierungsbereich von Gebäuden werden Investitionen in Milliardenhöhe fliessen.

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