Wirtschaft

Es darf nicht sein, dass eine Vollzeit-Stelle keine Lebensgrundlage mehr ist. Hier müssen sich Wirtschaft und Gewerkschaft einigen – und der Staat höchstens den Runden Tisch anbieten.

Wenn es der Wirtschaft gut geht, geht es auch unserem Land gut. Darum müssen wir staatliche Eingriffe in die Wirtschaft möglichst gering halten und aufpassen, dass wir mit vordergründig gut gemeinten Bestimmungen und Regulierungen nicht übertreiben. Ein wichtiger Pfeiler unseres Wohlstand ist unser freiheitliches Arbeitsrecht.

Bei uns können sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber unkompliziert und innert nützlichen Frist voneinander trennen. Ich kann zwar die Gewerkschaften mit ihrer Forderung nach einem Mindestlohn verstehen. Doch dies lässt sich zielführender zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeber lösen – und nicht via die Politik mit neuen Gesetzen.

Ich bin allerdings dafür, dass man die Arbeitnehmer fair entschädigt. Es muss möglich sein, dass man von seinem Einkommen bei 100 Prozent Arbeitspensum sein Leben bestreiten kann. Es ist schlimm, wenn man trotz eines Vollzeitjobs noch aufs Arbeitsamt gehen muss.

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